Unser Vorhaben

Nach der Gründung unseres Vereins 21Erleben e.V. der Weinberg21 – Hausprojekt GmbH und in Zusammenarbeit mit dem Mietshäuser Syndikat haben wir den denkmalgeschützten Hof gekauft und sind nun dabei ihn mit viel Liebe und Eigeninitiative auszubauen.
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Weg

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf gut 900 m² Wohnfläche entstehen Wohngemeinschaftsräume und Einzelwohnungen, Gästezimmer, eine Gemeinschaftsküche und ein Seminarraum.
Wir sind ein Mehrgenerationenhaus. Das Leben von 16 Erwachsenen und ebensovielen Kindern in großer Nähe zueiander stellt für uns eine Herausforderung dar. Wir lassen uns mit unseren persönlichen Themen aufeinander ein und können dadurch aneinander wachsen und uns gegenseitig unsere Herzen öffnen.
Westfluegel-Hof
Westfluegel-Hofseite

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit den Ideen wie unsere Gemeinschaft aussehen soll und wie jede und jeder sich darin einbringen mag begeben wir uns immer wieder in einen offenen Prozess und stellen uns dem gemeinschaftlichen Experiment. Wir wollen beispielhaft in die Gesellschaft wirken und veranstalten regelmäßig Nachbarschaftstreffen und Kaffeeklatsch. Es liegt uns am Herzen, ein lebendiger Teil der dörflichen Struktur zu sein.
Scheune
Scheune+Garten
Dachboden
Stall

 

Wir

sind 16 Erwachsene und 16 Kinder jeden Alters, Frauen und Männer, Paare und Singles, die gemeinsam und zugewandt leben möchten. Wir wollen selbstorganisiert ökologisch verantwortungsvoll bauen und wirtschaften. Wir achten auf die Art wie wir uns begegnen. Regelmäßig schaffen wir uns Räume für achtsames und bewusstes Miteinander. Wir feiern Feste und pflegen die Gemeinschaftskultur.
Einzelne von uns stellen sich hier vor:
Uwe – Jahrgang 1969, Vater von Tochter Nula. Gärtner, selbständiger Gartengestalter, wohnhaft in Niederpoyritz. Ich lebe gern im Einklang mit den Jahresrhythmen, habe schon einen großen Schritt in der Richtung geschafft möchte gern in Gemeinschaft mit Mensch, Tier und Pflanze leben. Ich habe Lust auf kreative Gestaltung in materieller wie auch in sozialer Beziehung. Konkret möchte ich mich mit meiner Firma „Bewegte Gärten“ integrieren in die Gestaltung unserer Außenbereiche und auch in der Selbstversorgung aktiv werden.
Reiner – Jahrgang 1956, Vater von drei Söhnen, Kindergartenhelfer im Waldkindergarten…auf einem ehemaligen Bauernhof gemeinsam mit großen und kleinen Menschen zu leben…auf dem beispielsweise nicht nur Esel, Schafe, Ziegen, Schweine, Enten, Hühner glücklich sind, war schon immer mein Traum. Mit unserem Projekt Weinberg21 ist die Verwirklichung in greifbare Nähe gerückt. Vielleicht besteht ja die Möglichkeit, den Hof im Sinne von Bauer Walter Jentzsch zu erhalten, wer weiß…
Ronny (‘77) und Christiane (‘82) – Zimmermann und Sängerin – Unsere Suche nach bezahlbarem Wohnraum brachte uns in Kontakt mit dem Wohnprojekt „Weinberg 21“. Dadurch setzten wir uns das erste Mal mit der Idee des gemeinschaftlichen Wohnens auseinander. Hier reizt uns die Kombination aus freiem, selbstbestimmtem Lebenswandel und verantwortungsvollem Zusammenleben! Wir sehnen uns nach einem freien, lebendigen Miteinander und nach unbegrenzter Kreativität. In uns reift der Wunsch nach innerem und äußerem Wachstum, in der Familie wie auch in der Gemeinschaft!
Stephan – Jahrgang ’73, Vater von einer Tochter, Ausbilder in Holzwerkstatt für junge Menschen. Ich möchte die Freuden und die Traurigkeiten, die das Leben so zu bieten hat, mit Menschen in Gemeinschaft teilen und immer mal wieder gerne werkeln, gärtnern, Filme schauen, diskutieren, zuhören und zeigen wie ZUSAMMENLEBEN auch funktionieren kann.
Sabine und Bernd – wir freuen uns auf Gemeinschaft, Natur, selbstbestimmtes Wohnen und Leben für uns und unsere drei Kinder. Wir glauben daran, dass Freiheit, Frieden und Zufriedenheit in unseren wesentlichen Beziehungen beginnen und sich von hier in unser Umfeld und in die Gesellschaft fortsetzen. In diesem Sinne wollen wir „unseren Weinberg“ mit aufbauen.
Katja – Jahrgang 1979, Mutter von zwei Töchtern und einem Sohn, Kundaliniyogalehrerin, Geburtsvorbereiterin und Doula/Geburtsbegleiterin. An einer langen gedeckten Tafel im grünenden Sommergarten sitzend, den Nudeltopf auf dem Tisch, welcher umsessen wird von Menschen und Kindern jeden Alters – einfach gemeinsam, alltäglich, mit Höhen und Tiefen, eben allem, was das Leben so zu bieten hat….
Karin – Jahrgang 67, ich arbeite in der Verbrauchergemeinschaft in Dresden , bin von Beruf Bibliothekarin und habe eine erwachsene Tochter. Endlich habe ich Leute gefunden, mit denen ich es wirklich probieren würde, in Gemeinschaft zu leben. Diesen Wunsch habe ich schon sehr lange und auch schon einiges ausprobiert. Mir ist vor allem der Erhalt der Harmonie in der Gruppe und das miteinander wieder heil werden wichtig. Tiere auf dem Hof finde ich schön und daß wir neben der anstrengenden Sanierungsarbeit auch schöne Erlebnisse miteinander teilen, gute Gespräche, miteinander feiern, kochen, gärtnern.
Julia – Jahrgang 1981, gelernte Physiotherapeutin, ich möchte mit meinem Sohn Finn in Gemeinschaft leben, weil… …es mein Leben bereichert und bunter werden lässt. Für mich bedeutet Gemeinschaft Vielfältigkeit und Freiheit, Dinge umzusetzen, die allein nicht möglich wären. Ich finde es schön, füreinander da zu sein, sich gegenseitig zu unterstützen, Beziehungen intensiv zu leben, im Austausch zu sein, alte Strukturen aufzubrechen und neu zu gestalten , gemeinsam Ideen und Visionen zu realisieren und die Gemeinschaft gestalten und wachsen zu lassen, indem sich jeder mit seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten einbringt.
Holger – Jahrgang 1977. Die Idee eines gemeinschaftlichen Wohnens, selbstbestimmt und selbstorganisiert, mit- und füreinander. Das ist es, was mich an diesem Projekt gepackt hat.
Franziska und Felix – beide Ende 30 – mit Frido (7) und Lucian (11), im sozialen Bereich tätig, wir wollen unseren Alltag mit anderen Menschen teilen, uns gegenseitig unterstützen, aneinander wachsen und in guten wie in schlechten Zeiten das Vertrauen ineinander hegen und bewahren. Indem wir als Dresdner am Stadtrand der Natur wieder ein Stück näher rücken und uns in Gemeinschaft mit anderen Menschen begeben, verwirklichen wir einen schon länger gehegten Traum von einem „menschenwürdigeren“ Leben – was darunter genau zu verstehen ist, mag jeder für sich selbst entscheiden.